Unsere Winzer


WEISER-KÜNSTLER

Unser Weingut ist noch jung. Mit viel Enthusiasmus und Risikobereitschaft im Jahr 2005 gegründet, führen wir es heute als unsere gemeinsame Passion.


Aus Franken bzw. Bayerisch-Schwaben stammend, haben wir uns an der Mosel gefunden und ergänzen uns in unserer Leidenschaft für den Mosel-Riesling ebenso wie in unseren fachlichen Kompetenzen. Konstantin Weiser hat als gelernter Winzer die Federführung in der Kellerwirtschaft, Alexandra Künstler legt ihr besonderes Augenmerk auf die Organisationsleitung. Beide arbeiten wir gerne und mit Hingabe im Weinberg.

Mit unserem Weingut engagieren wir uns zudem im „Klitzekleinen Ring“ für die Weiterbewirtschaftung ansonsten von der Aufgabe bedrohter
Steillagen und leisten so einen Beitrag zum Erhalt der einmaligen Kulturlandschaft der Mosel.


HOFGUT FALKENSTEIN

Erich Weber of Hofgut Falkenstein makes ultra-traditional, dry-tasting Saar Riesling. He likes to call himself “Winzer Weber.” Winzer is German for winegrower. The emphasis is on the work in his vineyards. With his tan and rugged face, he looks the part, too.

Erich ferments exclusively with wild yeasts in old wooden casks in a deep, cool cellar, and most of his wines end up either naturally dry
(trocken) or off-dry (feinherb). Falkenstein, therefore, is one of the rare Saar producers that specializes in distinctive bracing, light dry-tasting wines bottled traditionally by the cask. The wines can be a little of a shock, when first tasted, even for fans of Saar Riesling. Some tasters might find the trocken wines too sharp.


IMMICH BATTERIEBERG

Das Weingut Immich-Batterieberg in Enkirch gehört zu den ältesten Weingütern der Mosel. Erstmals erwähnt wird der noch heute erhaltene, mittlere Teil der Weingutsanlage im Jahre 908 n. Chr. in einer Urkunde des letzten ostfränkischen Karolingerkönigs Ludwig IV., in der eine Übergabe des Gutes an die Kirche bestätigt wurde.

Gernot Kollmann stammt aus Wetter in Westfalen und hat mit dem Beginn der Winzerlehre in Bernkastel beim Weingut Dr. Loosen, Anfang der 90er Jahre, ein schon damals intensiv gepflegtes Hobby zum Beruf gemacht. Nach dem Studium der Weinbetriebswirtschaft in Heilbronn und Zwischenstation im Fürstlich Castell’schen Domänenamt folgten
die Bischöflichen Weingüter in Trier und Van Volxem an der Saar.


SCHLOSS LIESER

Jeder Wein spiegelt die Persönlichkeit und die Leidenschaft des Winzers wieder

So ist Topqualität der Weine Jahr für Jahr das größte Bestreben von THOMAS HAAG.
Trotzdem verfolgt er eine sehr naturnahe Bearbeitung der Weinberge, d.h. „so wenig wie möglich, so viel wie nötig“, um seiner Verantwortung gegenüber der Umwelt gerecht zu werden. Mit einem durchschnittlichen Ertrag von 55 hl/ha achtet er auf eine sehr konsequente Mengenreduzierung.

Mittels einer strengen selektiven Handlese in mehreren Durchgängen werden nur vollreife Trauben geerntet. Natürlich baut THOMAS HAAG seine Weine als Kellermeister selbst aus. Seine ständige Kontrolle der Weine , um den richtigen Zeitpunkt des traditionellen Abstichs d.h. der junge Wein wird von der Hefe abgezogen , ist selbstverständlich.. Die Restsüsse, die dem Wein verbleibt, ist also originärer Bestandteil des ursprünglichen Mostes, so dass jede partielle Individualität erhalten bleibt. Um das jeweilige Terroir eindrucksvoll zur Geltung zu bringen, werden die GROSSEN LAGEN Niederberg Helden, Juffer Sonnenuhr und Juffer als Lagenweine verkauft.


EGON MÜLLER

Das Weingut Egon Müller-Scharzhof ist ein von Egon Müller IV geleiteter Familienbetrieb in Wiltingen und eines der bekanntesten Weingüter an der Saar.

Unter dem Namen Scharzhofberger werden 27,3 ha eines Hanges östlich des Scharzhofes vermarktet. Das Weingut Egon Müller bewirtschaftet einen Teil davon, er ist die namensgebende Lage des Weinguts. Die Weinlage Scharzhofberg erstreckt sich etwa zwei Kilometer außerhalb von Wiltingen in Richtung Oberemmel auf einem genau nach Süden weisenden Devon Schieferhang. Sie ist der Teil der Großlage Scharzberg des Weinbaugebiets Mosel.


VOLLENWEIDER

Alles begann mit einer Weinreise aus Graubünden an die Mosel und einer Flasche Scharzhofberg Auslese. Nach diesem ›erweckungserlebnis‹ war klar: Es muss!!! Ein eigenes Riesling-Weingut sein, und ein bergeversetzender Enthusiasmus sowie die Hilfe von Freunden glichen aus, was an Kapital schlichtweg nicht vorhanden war. Aus dem Stand heraus mit höchstem Lob bedacht, zählt das Weingut Vollenweider heute mit zur Spitze des Anbaugebietes Mosel. Ihm und einigen lieben Kolleg_innen ist es auch zu verdanken, dass die alte Weinhandelsstadt Traben-Trarbach bei Weinfreund_innen heute wieder einen klangvollen namen hat, und nicht mehr nur im Abglanz ihrer Geschichte lebt.


JOH. JOS. PRÜM

Das Weingut Joh. Jos. Prüm - auch als “J.J. Prüm” oder (vor allem in den USA und England) kurz “J.J.” bekannt - gilt als eines der Ausnahmegüter in Deutschland (vgl. Stuart Pigott, Die großen deutschen Rieslingweine).

“Der Charme der Prüm-Weine ist alles andere als laut oder unverblümt (...). Allen gemeinsam ist eine aussergewöhnliche Verbindung von Feinheit und Charakterstärke. Es wäre kein Fehler, sie mit den Werken Bachs, Goethes oder Schinkels zu vergleichen, doch sind sie vollkommen Mosel, ganz und gar Riesling und hundertprozentig Prüm.”


WILLI SCHAEFER

Das Weingut Willi Schaefer wurde immer als kleiner Familienbetrieb geführt. Der Betrieb, so wie er heute existiert, ist auch das Lebenswerk von Martha (1924-2013) und Willibrord Schaefer (1912-1995). In der schweren Nachkriegszeit haben sie das heutige Guts- und Wirtschaftsgebäude erbaut und schon zu jener Zeit hervorragende Weine erzeugt. Willibrords Sohn Willi (*1949), der heutige Senior, hat seinen ersten Jahrgang bereits im Jahr 1971 verantwortet, damals noch zusammen mit seinem Vater. Heute kümmern sich Willi und sein Sohn Christoph vorrangig um die Weinberge und den Keller. Im Weingut profitieren die beiden vom großen Erfahrungsschatz des Seniors, mit dem Christoph den Betrieb seit 2002 gemeinsam führt.


STEIN

Es gibt ja so manches, was einem im Ausland fehlt. Was ich am meisten vermisse? Stein-Wein von der Mosel. Robert Gernhardt


KIRSTEN

Bernhard Kirsten, Jahrgang 1961, übernahm Ende der 80er Jahre das Familienweingut. Nach dem Studium der Weinbautechnik ging er nach Kalifornien, um renommierten Weinmachern über die Schulter zu gucken. Eine seiner wichtigsten Überzeugungen hat er in der neuen Welt gewonnen: Klasse statt Masse.

Weltoffen ist er, und neugierig - eine geniales Cuvée in der Verbindung mit den tiefverwurzelten Traditionen an der Mosel und der Liebe zu seiner Heimat. Als ein kompromissloser Qualitätsfanatiker und grenzenlos neugieriger Weinmacher geht Bernhard Kirsten seinen Weg.

Er gehört seit vielen Jahren zu den besten deutschen Weinmachern, er ist überzeugter Steillagenwinzer, experimentiert mit Barriques und Reben, Neupflanzungen und uralten Weinbergen, versektet Auslesen und füllt Eisbeeren ab.


MARKUS MOLITOR

Markus Molitor übernimmt 1984 im Alter von 20 Jahren das väterliche Weingut mit einem klaren Ziel: In der Tradition von acht Generationen sollen unter dem Namen „Molitor“ Mosel-Rieslinge entstehen, wie sie die Region vor 100 Jahren zu Weltruhm führten – lagentypisch,
unverwechselbar und extrem lagerfähig.

Weine von Markus Molitor zeigen das Potential der Mosel-Terroirs – Struktur und Geschmackstiefe gepaart mit Frische und Eleganz.

Der Sitz des Weinguts liegt inmitten des Wehlener Klosterbergs und bewirtschaftet Weinberge in 15 verschiedene Lagen, jede auf Ihre Art einzigartig – und nur deswegen eine „Molitor-Lage“.


PETER LAUER

Seit 1830 wird Weinbau im Hause Könen/Lauer betrieben. Winzer Matthias Lauer heiratet 1904 die Tochter von Matthias Könen, übernimmt 1913 den Weinbaubetrieb und vergrößert ihn um seine Weinberge.

1906 wird Peter Lauer (I) geboren. Nach dem Besuch der Ausbildung zum Rebenveredler übernimmt er 1938 das Weingut und führt es in Ayl durch die unruhigen Zeiten der NS-Herrschaft. Nach den Wirren des Krieges wird 1949 Peter Lauer (II) geboren.

1956 erfährt das Weingut Peter Lauer eine entscheidene Erweiterung: Durch den Kauf des rennomierten Weingutes Notar Tappen-Mungenast/Saarburg wird das Produktionspotential in den sehr guten Parzellen
“Neuenberg” und “Untersten Berg” in der Ayler Kupp verbessert und erstmals um beste Flächen der Lage “Saarfeilser” bereichert.

1973 übernimmt Peter Lauer (II) nach der Meisterprüfung das Weingut mit knapp 3 ha bestockter Rebfläche in besten Lagen.

Seit 2005 ist Florian Lauer verantwortlich für Erzeugung und Vinifikation der Lauer-Rieslinge.


VAN VOLXEM

Roman Niewodniczanski, der in Trier Wirtschafts-geografie und Betriebswirtschaftslehre studiert hat, verglich in seiner Diplomarbeit die Erfolgsstrategien des Anbaugebietes Mosel mit anderen Anbaugebieten.

Nach Beendigung seines Studiums arbeitete er bei Unternehmensberatern wie „Ernst & Young“ und im Europäischen Tourismus Institut. Er sieht sich selbst als Protagonist des Saarweins und steckte viel Geld in den Ausbau des stehengebliebenen „Weinguts van Volxem“.

Mit ihm kam eine neue Philosophie: Niewodniczanski und sein Team setzen auf späte Lese von Hand, Ertragsreduzierung an den Reben und akkurate Laubwandarbeit.

Im Keller wird der Most teilweise mit historischen Korbkeltern gewonnen und danach im Fuder, einem für die Saar- und Moselregion typischen
Holzfass, vergoren.

Durch diese neuen Ansätze und strikten Qualitätsmaßnahmen konnte das Weingut die Aromatik der Weine verbessern. Im Jahr 2007 wurde es schließlich als Mitglied in den Kreis der deutschen Prädikats- und Qualitätsweingüter aufgenommen.


MAXIMIN GRÜNHAUS

Das Weingut Maximin Grünhaus liegt am Fuße eines ausgedehnten, steilen Südhanges auf der linken Seite der Ruwer, etwa 2 km von deren Mündung in die Mosel. Die arrondierte, geschlossene Weinbergslage
Maximin Grünhaus mit den Einzellagen Abtsberg, Herrenberg und Bruderberg befindet sich im Alleinbesitz der Familie von Schubert.

Die drei Maximin Grünhäuser Weinbergslagen unterscheiden sich durch Bodenart, Hangneigung und Mikroklima.


Projekt 156

Was bedeutet die Zahl 156?
Da wir nur einen einzigen Weinberg bewirtschaften und dieser mit ziemlich genau 1.000 Riesling Reben bestockt ist, beschlossen wir uns genau über diese Parzelle zu definieren. Das Flurstück 156 zwischen Kasel und Mertesdorf gab sich also selbst seinen Namen.

Unsere Philosophie Ursprünglich war unsere Idee, die in Geisenheim vermittelte Theorie in die Praxis umzusetzen. Heute verfolgen wir ein anderes Ziel. Wir möchten ein natürliches Produkt herstellen, welches nicht vom Markt bzw. vom Verbraucher vorgegeben wird.

Alle Arbeiten von Hand – Intensive Laubarbeiten Wir geben den Trauben im Weinberg die Zeit um wirklich reif zu werden, auch wenn das enorme Ertragsverluste bedeuten kann.


A.J. Adam

Andreas Adam reaktivierte im Jahre 2000 das brachliegende Weingut seines Großvaters, wo er bereits während seines Studiums begonnen hatte, die Ein-Hektar-Anlage wiederaufzubauen. Adam kaufte hinzu. Jetzt sind es insgesamt 4,3 Hektar Rebfläche in den erstklassigen Lagen Dhroner Hofberg und Piesporter Goldtröpfchen.
Adam macht hier alles selbst. Weinbergsarbeit, Lese und Kellerarbeit. Seit kurzem unterstützt ihn seine Schwester Barbara im Weinberg, die ihr Studium auf der Geisenheimer Weinhochschule absolviert hat.


von HÖvel

Das Weingut von Hövel hat eine lange Geschichte. Im Jahr 1803 kaufte die Familie Grach in Trier den alten Abteihof des ehemaligen Klosters St. Maximin.

Seither hat das Haus sieben Generationen kommen und gehen sehen. Den Namen hat das Weingut von Hövel vom königlichen Forstmeister Balduin von Hövel der 1917 in die Familie einheiratete. 1950 gehörte das Weingut einer Erbengemeinschaft. Irmgard von Kunow, eine Enkelin von Forstmeister Balduin von Hövel, kaufte das Weingut zusammen mit ihrem Mann Friedrich auf. Heute leitet Maximilian von Kunow das Weingut. Nach seinem Abschluss in Geisenheim sammelte er Erfahrungen in renommierten Weingütern wie dem Weingut Salway, bevor er 2011 das elterliche Weingut von Hövel von seinem Vater Eberhard übernahm.